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Am Freitag um 19 Uhr werden beim Grabengufer oberhalb von Randa Gesteinssprengung durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen kam es zu Evakuierungen.
Im Grabengufer oberhalb von Randa droht ein immenser Felsbrocken von rund 5000 Tonnen abzustürzen. Deshalb führt die Gemeinde mit den zuständigen Dienststellen am Freitagabend Sprengarbeiten durch. „Der riesige Felsbrocken bewegt sich pro Tag rund vier Zentimeter. Nun liegt er auf einer Kante. Die Situation könnte gefährlich werden, wenn der Fels unkontrolliert ins Tal donnern würde“, sagt Daniel Roten, Gemeindepräsident von Randa, im rro-Interview. Rund 200 Personen aus Randa mussten ihre Häuser verlassen. Aus Sicherheitsgründen. „Durch Simulationen und Berechnungen der Geologen sind die Gefahren für die Bevölkerung minim“, so Roten. „Wir wollen ausschliessen, dass irgendetwas passiert.“ Aus Sicherheitsgründen sperrten die Verantwortlichen auch zahlreiche Wanderwege. Nach der Sprengung führen die Verantwortlichen einen Beobachtungs-Flug durch, um die Lage zu analysieren, bevor die Gemeinde Randa wahrscheinlich die Sperrung aufheben wird./be

