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Die jahrelange Instandstellung des Lorihiischi in Randa ist abgeschlossen. Die Eröffnung war am Samstag. Künftig steht es als Wohnmuseum zur Besichtigung und für Anlässe offen.

Mehr als 30 Jahre stand das Lorihiischi in Randa leer und verkam zunehmend. Ein Nachbar ergriff deshalb die Initiative, um das Haus vor dem endgültigen Zerfall zu retten.Ziel war es, dass das Lorihiischi der Nachwelt erhalten bleibt und dadurch den heutigen und künftigen Generationen einen Blick ins Bauen, Wohnen und Leben der Vorfahren ermöglicht. Nach aufwendigen Renovationsarbeiten wurde das Haus am Samstag eröffnet. Es steht nun Interessierten zur Besichtigung offen. Anfragen für Führungen nimmt die Lorihiischi-Stiftung entgegen.Gemäss Mitteilung von Zermatt Tourismus nahm die Rettung des Hauses 2011 durch die Gründung der Lorihiischi-Stiftung Gestalt an. Ziel war es, das Haus detailgetreu zu renovieren. Als offizielles Baujahr wurde 1456/57 bestimmt. Damit zählt das Lorihiischi zu den ältesten erhaltenen Gebäuden in beiden Vispertälern. 2013 begannen die Instandstellungsarbeiten. Zur Verfügung stand ein Budget von 660’000 Franken – ein Grossteil des Geldes wurde über die Jahre bei Gönnern, Sponsoren und Freunden gesammelt. Das Budget konnte eingehalten werden. Für weitere Unterstützung sind die Stiftungsräte aber dankbar, zumal die Arbeit noch nicht zu Ende sei. In unmittelbarer Nachbarschaft des Lorihiischi befinden sich noch ein Stadel und ein Stall, die ebenfalls renoviert werden sollen. So könnte das Angebot des Wohnmuseums optimal ausgeweitet werden./wh