Die längste Hängebrücke der Welt lädt zum Saisonstart ein

Jedes Jahr wiederholt sich das Spiel aufs Neue. Kurz bevor die Wandersaison beginnt, spüren Naturfreunde aus aller Welt ein seltsames Kribbeln in den Beinen. Der Rucksack steht gepackt in der Ecke, die Funktionskleidung ist angelegt und die Wanderschuhe sind geschnürt – dann hält nichts mehr und endlich geht es wieder bei schönem Wetter hinaus in die Natur. In der Region um Randa lässt sich dieses Erlebnis auf ganz besondere Art zelebrieren. Denn neben einer wunderschönen Landschaft beeindruckt hier die mit 494 Meter längste Hängebrücke der Welt! Und nach der Winterpause und Wartung durch das Team der swissrope ist die Charles Kuonen Hängebrücke ab sofort wieder für alle geöffnet – selbstverständlich kostenlos, da der Ausblick ohnehin unbezahlbar ist.

Öffnung der Charles Kuonen Hängebrücke – jetzt geht’s wieder los

Eine gehörige Portion Nervenkitzel mit Blick auf das idyllische Mattertal eingerahmt vom Bergpanorama der Walliser Alpen mit bekannten 4000ern wie Dom und Weisshorn – all das und noch viel mehr finden Wanderbegeisterte bei der Überquerung der mit 494 Meter längsten Hängebrücke der Welt vor. Die Tour startet beim Bahnhof Randa. Hier kündigt der Wegweiser „Europabrücke“ das imposante Bauwerk an. Durch Lärchenwälder, entschleunigt von der hektischen Zeit, vorbei am Aussichtspunkt „Hohtschugga“ (1.749 m) ist schliesslich die Weltrekord-Brücke erreicht. Schwindelfrei macht sich die Familie an die Begehung der Brücke und erlebt unvergessliche 10 Minuten. Am höchsten Punkt „schweben“ die Naturfreunde in 85 m Höhe über dem Grabengufer und können sich nur schwer vom Anblick losreissen.

Nach der Überquerung geht es entweder rechts über den Domhüttenweg zurück nach Randa oder zu einem Abstecher auf zur Europahütte (ab 29. Juni geöffnet) oder zur Domhütte (ab 28. Juni geöffnet). Die Rekordbrücke ist übrigens Teil des international bekannten Europaweges. Dieser ist zwar aktuell noch geschlossen, der Rundweg zur Hängebrücke jedoch ab sofort geöffnet.

Allen Wanderfreunden, denen es in den Beinen kribbelt, sei demnach gesagt – los geht’s.