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In den vergangenen 24 Stunden war die Air Zermatt zu mehreren Rettungseinsätzen aufgeboten. Eine Arbeit, die von allen Beteiligten viel abverlangt.

Am Sonntagabend alarmierte die Alarmzentrale 144 Siders die Air-Zermatt-Rettungscrew. Das schlechte Wetter hatte drei Alpinisten bei der Parrotspitze auf rund 4400 Metern über Meer überrascht. Die Drei forderten Hilfe aus der Luft an. Wegen des schlechten Wetters und des starken Windes war ein Start des Rettungshelikopters aber nicht möglich. Bergführer und Rettungsspezialisten konnten die Alpinisten via Natel anweisen, sich schnellstmöglich ein Schneeloch zu graben. Am Montagmorgen konnte der Rettungsheli die drei Alpinisten von der Parrotspitze ausfliegen. Sie hatten die Nacht dank des Schneelochs unbeschadet überstanden.Eine Alpinistin, die am Sonntag allein in Richtung Parrotspitze gestartet war, gilt seither als vermisst. So heisst es in einer Mitteilung der Air Zermatt.Weiter mussten die Rettungskräfte der Air Zermatt am Sonntagabend eine im Nassschnee blockierte kolumbianische Familie in der Nähe der Hängebrücke oberhalb von Randa mittels Rettungswinde evakuieren. Bei der geretteten Familie handelt es sich neben den beiden Elternteilen um drei Kinder im Alter von 2, 4 und 7 Jahren.Am Montagmorgen stand die Air Zermatt schliesslich in einem Einsatz mit mehreren verletzten Personen in der Nähe der Cabane des Vignettes. In Zusammenarbeit mit der Air Glacier überflogen die Rettungskräfte mehrere schwer bis sehr schwer verletzte Alpinisten in die Spitäler Sitten, Lausanne, Visp und Bern./wh