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Die Matterhorn Gotthard Bahn informierte am Freitag in St. Niklaus über aktuelle Tätigkeiten und geplante Vorhaben. Dies mündete in der Einweihung der Getwingbrücke in Zermatt.

Am Freitagmorgen hat die Matterhorn Gotthard Bahn die regionalen Medien in St. Niklaus zu ihrem Herbstevent geladen. Dabei hat Geschäftsführer Fernando Lehner unter anderem die Aspekte der Digitalisierung aufgezeigt. So sieht die Bahn in dieser Sparte auch Chancen, wie beispielsweise beim Reservierungssystem oder bei einer automatischen Zugführung. Des Weiteren stand auch die Gründung der eigenen Aktiengesellschaft für den Glacier Express im Zentrum der Präsentation. Im nächsten Jahr führt diese mit zwei Pilotwagen eine weitere höhere Klasse ein. Sie sollen mit eigener Zugbegleitung und Gepäckservice ausgerüstet sein. Das äussere Design der bekannten Glaswagons wollen die Verantwortlichen hingegen beibehalten. Dort setzt die Bahn weiter auf Swissness. Diese habe im Ausland eine gute Strahlkraft. Auch bei der Gornergratbahn sind für die nächsten Jahre kleinere Massnahmen geplant. So will die Gesellschaft ein Priority Boarding einführen. Damit können Gäste für einen kleinen Aufpreis als Erste zusteigen. Zudem informierten die Verantwortlichen über die 25 Bauprojekte in diesem Jahr auf der gesamten Linie. Dazu zählen Unterhalts- sowie Erweiterungsarbeiten. Von letzteren sogenannten Step-Vorhaben gab es vier. Unter anderem die Kreuzungsstelle Schwiedernen, die Fahrplanerneuerung Herbriggen-Randa und die Arbeiten rund um den alten Bahnhof Zermatt. Im Anschluss fand die Einweihung der neuen Getwingbrücke in Zermatt statt. Die zwei Millionen Franken teure Baute steht schon seit Dienstagnacht. Die alte Brücke hatte bereits 120 Jahre auf dem Buckel. Nun beginnt ein neues Kapitel der Gornergratbahn im Matterhorndorf./hm