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Die Verantwortlichen des von Grächen bis Zermatt führenden Europawegs freuen sich auf die neue alpine Hängebrücke oberhalb von Randa. Sie soll die längste der Welt werden.

Es ist eine der beliebtesten Zweitageswanderungen im Alpenraum: Der Europaweg im Mattertal zwischen Grächen und Zermatt. Entstanden ist er im Jahr 1997. Die Verantwortlichen der Trägergemeinden St. Niklaus, Grächen, Randa, Täsch und Zermatt hatten diesen Höhenweg gemeinsam ins Leben gerufen. Von Jahr zu Jahr gewann diese Wanderung an Attraktivität. Bis zum Naturereignis im Jahr 2010. „Ein Steinschlag hat die damalige Hängebrücke zerstört. Seitdem ist der Weg unterbrochen“, erklärt Paul Summermatter, Sponsoring Koordinator des Projekts. Aktuell müssen Wandernde immer noch einen zweistündigen Umweg in Kauf nehmen. Viele sagen deswegen sogar die Tour vorzeitig ab.  Die Verantwortlichen der Trägergemeinden arbeiten nun an der Realisierung einer neuen Brücke. Es soll die längste alpine Fussgängerhängebrücke der Welt werden. Die Eröffnung ist für den Start der kommenden Wandersaison geplant. Dabei ist die Finanzierung des Viadukts die grösste Herausforderung. Die Gesamtkosten liegen bei 750’000 Franken. „Die Trägergemeinden übernehmen einen Beitrag von 250’00 Franken. Für den Rest sind wir auf zahlreiche Sponsoren angewiesen“, erklärt Summermatter weiter. Das Positive an der ganze Sache sei, dass bereits ein grosser Einzelsponsor definitiv zugesagt habe. Dieser soll gleichzeitig der Namensgeber der neuen Brücke sein./vs