Die Gemeinde Randa sprengte am Abend des 29. Juni 2018 erfolgreich einen Felsbrocken am Grabengufer. Die aus Sicherheitsgründen gesperrte Zone wurde wieder freigegeben.

Am Freitag, 29. Juni 2018 hat die Gemeinde Randa um 19:00 Uhr beim Grabengufer eine Gesteinssprengung durchgeführt. Es handelte sich um einen Felsbrocken mit einem Volumen von rund 2’000 m3, der sich aufgrund des tauenden Bodens leicht gelöst hatte. Die Sprengung geschah auf Empfehlung der Sicherheitsbeauftragten von Gemeinde und Kanton und verlief planmässig.

Aufgrund der durch die Sprengung entstandene Steinschlaggefahr hatte die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Kanton eine Sperrzone definiert. Diese Zone betraf das gesamte Wandergebiet zwischen dem Dorfbach und dem Wildibach (inklusive der Charles Kuonen Hängebrücke) sowie einen Teil des Dorfes. Rund 200 Personen von 79 Gebäuden wurden deshalb gebeten, ihre Häuser von 17:00 bis 20:00 Uhr zu verlassen und sich in die Mehrzweckhalle zu begeben. Alle gesperrten Gebiete sind seit 20:00 Uhr wieder offen.

«Nun besteht keine akute Steinschlaggefahr mehr für das Dorf», sagt Kantonsgeologe Raphael Mayoraz und fügt an: «Auf dem Beobachtungsflug im Anschluss an die Sprengung haben wir gesehen, dass sich das Gestein wunschgemäss gelöst hat und nun keine grossen Felsbrocken mehr vorhanden sind, welche abzustürzen drohen.»

Kontakt: Gemeinde Randa, Tel.: 027 967 17 76, gemeinde@randa.ch