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Bereits zum siebten Mal gingen in dieser Woche die Polittage in Stalden über die Bühne. Die Verantwortlichen ziehen ein positives Fazit.

An den Polittagen 2018 in Stalden standen die Veränderungen im Schulsystem sowie der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Tourismusregion im Fokus. Zwei Themen, welche die Bevölkerung bewegen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Anzahl Zuschauer. Insgesamt sind über 130 Personen unserer Einladung gefolgt. Wir ziehen ein sensationelles Fazit“, freute sich Co-Organisator und Gründer der Polittage Joel Fischer. Die Polittage in Stalden hätten sich mittlerweile etabliert. „Man kennt sie und man schätzt sie.“ Dies aber auch aufgrund der Themenauswahl. So folgten am Montag über 60 Personen den Ausführungen von Marcel Blumenthal, Adjunkt und stellvertretender Dienstchef der Dienststelle für Unterrichtswesen, Pino Mazzone, Schulleiter in Zermatt, Täsch und Randa, und Christine Wenger, Schuldirektorin von Stalden. „Die Schule bleibt nicht still. Es gibt noch viele offene Baustellen. Trotzdem sind wir auf einem guten Weg. Das Thema Harmos, und da vor allem die obligatorische Einschulung mit vier Jahren, bewegt, hat sich aber erfolgreich im Wallis durchgesetzt“, fasst Fischer die Diskussion zusammen. Doch auch der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Tourismusregion interessierte. Mehr als 70 Personen verfolgten die Diskussion zwischen Bruno Jelk, Experte Lawinen und Naturgefahren, David Volken, Klima-, Gletscher- und Hydrologieexperte, und Urban Furrer, CSPO-Grossrat und Vertreter der Tourismusregion Staldenried-Gspon. Aus dieser Runde nehme er viel mit, sagt Fischer. „Der Klimawandel geht uns alle an. Die Natur zwingt uns dazu, nun innovative Ideen zu eruieren. Es braucht aber auch viel Engagement. So, dass wir unsere Region weiterhin touristisch attraktiv gestalten können.“/aa